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Momentan im Trend: der Dutt. Auf dem Schlossgrabenfest 2014 in Darmstadt ist mir dieses Exemplar aufgefallen (Abb. 1/2). Für die gleichmäßige Form wird ein Haarkissen benutzt (umgangssprachlich: Haar-Donut). Dieses bietet ein optimales Polster und bringt Fülle in die Frisur. Für eine optische Aufwertung sorgt ein Flechtelement, welches um den Dutt eingearbeitet ist und diesen umrahmt

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Abb. 1: Frisur mit Haar-Donut.

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Abb. 2: Frisur mit Haar-Donut.

In diesem Beispiel (Abb. 3/4) ist eine Steckfrisur zu sehen, in der ein Haarschwamm eingearbeitet ist. So wirkt das Steckelement voluminöser und ordentlich frisiert. Ein Teil der vorderen Haare ist eingedreht und wurde in den Haarknoten eingearbeitet, dabei fällt eine Strähne leicht seitlich in das Gesicht.

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20140618_183852 Abb. 3/4: Frisur mit Haarschwamm.

Schon im Barock und Rokoko wurden Haargestelle benutzt. Sie waren aus Draht, welcher mit Krepp und Tüll überzogen wurde. Die Gestelle sorgten dafür, die eigenen Haare oder Tressen in Form zu halten. Als Beispiel sind die hohen Puderfrisuren der Marie Antoinette zu nennen, für deren Halt Drahtgestelle benutzt wurden.1

1 Vgl. Heinz Möller, Walter Domnick, Gaby Tinnemeier: Stilkunde, Frisurenkunde, Berufsgeschichte. 15. Auflage. Hamburg: Handwerk und Technik, 2001, S. 39-45.

Abbildungen:
Darmstadt 2014, fotografiert von Vanessa Brandes.

Beitrag von Vanessa Brandes
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