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Abb. 1: Ausschnitt einer geknüpften Perücke von Eva Schneider

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Abb. 2: Haartresse geknüpft von Eva Schneider

„Spieglein, Spieglein an der Wand… wer hat die schönsten Haare im ganzen Land?“

Um die eigene Haarpracht zu verschönern, mehr Volumen hineinzubringen oder aber, um vielleicht den gesamten Typ zu verändern, wurde bereits im Altertum auf Haarteile oder Perücken zurückgegriffen. Dazu verwendeten beispielsweise die alten Ägypter meist Perücken aus menschlichem Haar, gemischt mit Wolle und 
Palmblattfasern, da diese günstig und einfach herzustellen waren.1 Oft wurden auch künstliche Haarsträhnen eingeflochten, um das ‚echte‘ Haar zu verlängern oder um durch deren Farbigkeit das Haar zu schmücken. Zum Anfärben des ‚falschen‘ Haares wurden dazu meist Indigo, Henna oder schwarze Farbtöne verwendet, aber auch grüne und blaue Farbtöne waren begehrt.2
Zudem gab es verschiedene Variationen von Perücken wie etwa die Doppelperücke, Schneckenperücke oder die Mantelperücke.3 Die Mantelperücke war beispielsweise eine sehr lange Perücke, die meist bis weit über den Rücken reichte und vorwiegend von den Frauen getragen wurde.4 Einzelne Strähnen wurden zu vielen kleinen Zöpfen zusammengebunden und rund um dem Kopf gelegt, sodass der innere Frisurenumriss stark eingeengt wurde, also nur noch ein kleiner Teil des eigentlichen Gesichtes sichtbar war.5 Zur besonderen Pflege wurden gelegentlich parfümierte Wachskegel auf der Perücke getragen die dann in der Sonne schmolzen und so den Haaren mehr Glanz gaben. Oft aber auch wegen dem angenehm kühlenden Effekt der ätherischen Öle auf der Kopfhaut.6
Die Perücke diente also vielen verschiedenen Zwecken, wie etwa als Schmuckstück, Haarersatz, als Schutz des Kopfes vor starker Sonneneinstrahlung oder sogar als Schutz vor Parasiten.7 Durch die künstliche Haarpracht konnten die ‚echten‘ Haare einfach kahl geschoren werden, ohne dass es auffiel und wenn die Perücken von Schädlingen befallen waren, so wurden diese einfach abgesetzt.
Zur Zeit der antiken Griechen wurde wieder größerer Wert auf das eigene Haar gelegt. Es wurde von nun an wieder eher offen getragen oder locker zusammengebunden mit Haarbändern oder anderem Haarschmuck wie Diademen.8 Sicherlich wurden auch zur Zeit der antiken Römer Perücken getragen. Diesen schien allerdings keine so große Bedeutung zugeschrieben worden zu sein wie es etwa zur Zeit des Rokoko der Fall war. Denn geläufiger scheint es bei den alten Römern gewesen zu sein, dass einzelne Haarpartien einfach eingedreht und mit Metallbändern befestigt wurden.9
Auch in den folgenden Jahrhunderten n. Chr. blieb die verstärkte Nachfrage nach dem Haarersatz beziehungsweise der Zweitfrisur erst einmal aus. Der Trend bei Mann und Frau ging eher in Richtung langem, ,natürlich‘ fallendem Haar, das auch geflochten oder eingedreht sein konnte.10 Allerdings galt dies zur Zeit des Mittelalters nur für Kinder, unverheiratete Mädchen, Bräute und Königinnen bei ihren Krönungen. Alle anderen Frauen hielten ihre Haare eher bedeckt.11 Wo das eigene Haar an den Rand seiner Möglichkeiten kam, wurden dann Extensions eingearbeitet, die für mehr Länge und Fülle sorgen sollten, wozu meist zuvor eingefärbte Wollfäden verwendet wurden.12 Erst im 17. Jahrhundert kamen mit der zunehmenden Kahlköpfigkeit des Königs Louis XIII. Perücken wieder in Mode, ein neuer Trend der sich zunächst nur in Frankreich durchzusetzten schien. Als Louis XIV.  dann 1643 den Thron bestieg und auch dessen Haar im Laufe der Zeit immer lichter wurde, griff auch er auf die Perücke zurück.13 Damit setzte sich nun endgültig der neue Modetrend durch, der über die Grenzen Frankreichs hinausreichte: das Tragen einen Allongeperücke. Unter einer Allongeperücke verstand man dabei eine Perücke die aus langen Haaren bestand, welche lockig über die Schulter und Brust fielen.14 Bei deren Herstellung wurden nun auch bereits hochwertigere Materialien wie etwa Ziegen- oder Pferdehaar, manchmal sogar Menschenhaar verwendet.15 Zudem war es Mode das ,falsche‘, in Locken gelegte Haar zu pudern, oft auch mit Speisestärke oder Mörtel, damit die Haare hell und weiß wirkten.16 Da nun also die Nachfrage an Perücken immer größer wurde, stieg auch der Bedarf an Perückenmachern immer stärker an. Es heißt, dass allein dem Sonnenkönig (Louis XIV.) an seinem Hofe über 40 solcher Perückenmacher zur Verfügung standen.17 Der eigentliche Begriff „Perücke“ kam dabei erstmals 1675 auf18 und entstand aus dem französischen Begriff „perruque“, der ursprünglich Haarschopf bedeutete.19 Er entstand also im Barock, als die Haarpracht immer exklusiver wurde und vor allem ästhetischen Zwecken sowie der Repräsentation der Träger/innen diente. Dazu schrieb auch Maria Jedding-Gesterling:

„Die Perücke ist das krönende, majestätische Kostümstück einer höfischen Gesellschaft, deren Leben sich nach den Regieanweisungen der Etikette wie auf einer Bühne abspielt. Ihre künstliche Stilisierung ist gewollt. Sie wird zum Symbol von absoluter Macht, Würde und Autorität.“20

Die Perücke sollte also den Status der Person symbolisieren, was sicherlich durch die ständige Nachahmung der unteren Schichten dazu führte, dass die künstlichen Frisuren fortan immer höher wurden und auch Haarteile, Federn, Bänder, Perlen, Blumen und sogar Figuren, enthielten. Denn scheinbar nur durch diese Extravaganz und Exklusivität der Frisur, also der Perücke, konnte es dem Adel gelingen sich vom Rest der Gesellschaft abzuheben. Als besonders Beispiel eignet sich hierfür Marie Antoinette, die sich diesem Modetrend in einer äußerst ausgeprägten Form annahm. Besonders bekannt ist deren Frisur á la belle Poule, die eine ,Miniaturnachbildung‘ eines Schiffes der Kriegsflotte, sowie zusätzlich noch einen Mond und Sterne beinhaltete.21 Allerdings trug diese vermutlich eher viele Haarteile, um ein größeres Haarvolumen zu erreichen und pompöser zu wirken. Allgemein waren die Frisuren im 18. Jahrhundert jedoch so pompös, dass sie sogar ein Durchschreiten normaler Türen nicht mehr erlaubten.22 Die französische Revolution verdrängte diesen Modetrend dann jedoch wieder und der Haartrend entwickelte sich wieder eher zu ,natürlicheren‘, ,schlichteren‘ Frisuren: „Spätestens zu Beginn der Revolution verschwanden diese Haarmoden dann als Zeichen des Exzesses und der Verschwendung.“23
Die Frisuren gingen also wieder allmählich zu einfachen Frisuren zurück, wie etwa geflochtenen Zöpfen die im Nacken in eine Art Dutt gelegt und festgesteckt wurden.Trug man die Haare offen, so sollten die Locken eher großzügig und weich hinabfallen aber auch glattes Haar galt von nun an als modisch.24 Das ,falsche‘ Haar erfuhr zwar zu dieser Zeit weitestgehend Ablehnung, doch wenn dringender Bedarf bestand wurden auch Extensions zum Verlängern oder Auffüllen des eigenen Haares eingesetzt.25 Wiedereingeführt wurden Perücken erst in den 60er- Jahren und galten als der absolute Modehype. Gerade deshalb, weil es sie in vielen verschiedenen Variationen und Farbvielfalten zu ergattern gab.26 Zudem war es sicherlich auch viel einfacher sich eine fertig frisierte Haarpracht überzustülpen als zwei Stunden unter einer Trockenhaube beim Friseur zu verbringen. Denn gerade in diesem Zeitraum wurden die Frisuren wieder etwas aufwendiger frisiert. Die Haare wurden stark toupiert und in einer ganzen Wolke von Haarspray eingebettet.27 Besonders bekannt ist auch heute noch die Frisur der Femme-Fleur-Linie, unter der man Frisuren mit hochaufspringendem Oberkopf und einem relativ glatt anliegenden Pony verstand.28 Bevorzugt wurden besonders von den Frauen zu dieser Zeit auch künstliche, wie auch Echthaar- Haarteile oder Haarverlängerungen um das Haar voluminöser und länger erscheinen zu lassen.29 Vor allem auf Eleganz wurde dabei großen Wert gelegt. Auch Georg Brutscher schrieb dazu: „Notwendiger, echter Haarersatz aus natürlichem Schnitthaar, zum Beispiel auch als Herren-Toupet, erfährt zunehmende Nachfrage.“30 Dies zeigt also, dass die künstliche Haarpracht in den 60er Jahren sowohl bei der Frau als auch beim Mann sehr beliebt zu sein schien.
In der heutigen Zeit dienen Perücken allerdings größtenteils nur noch medizinischen Zwecken. Oft sind die günstigeren Varianten auch an Fasching sehr beliebt, beispielsweise um dem Outfit den letzten Schliff zu geben und um die Imitation perfekt wirken zu lassen. Aber auch im Film und Theater finden Haarteile und Perücken auch heute noch Verwendung. Meist werden dazu Bärte, Perücken oder sogenannte Haartressen, die später in die Frisur eigearbeitet werden noch von Hand geknüpft, wie auf den folgenden Bildern (Abb. 1/2) zu sehen ist.

Zunehmend werden auch im alltäglichen Leben Extensions immer beliebter um das eigene Haar auf einfache und ,natürlich‘ aussehende Weise zu verlängern oder zu verdichten.31 Dazu äußerte sich auch die Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Professor Dr. Karentzos in einer Fachzeitschrift für Friseurinnen und Friseure, der Top Hair International: Sie erklärte, dass dieser Trend gerade durch Fernsehsendungen wie Germany´s Next Topmodel immer populärer wird und damit auch immer mehr Nachahmung erfährt.32 Weiterhin erklärte sie, dass der Einsatz von Extensions bei den antiken Ägyptern und Summerern nicht nur zu den alltäglichen Schönheitspraktiken zählte, sondern vor allem zur Vertuschung des eigentlichen Alters diente. Auch entlang der Elfenbeinküste wurden im 17. Jahrhundert Flachs oder Echthaarsträhnen eingearbeitet die oft mit Gold geschmückt waren. Im 20. Jahrhundert spielten die Haarverlängerungen dann eher in der Brautmode eine wichtige Rolle um damit die Weiblichkeit stärker zu betonen.
33 Dies machen sich aktuell auch viele Stars wie etwa Lady Gaga, Nicki Minaj, oder Katy Perry  zu Nutze. Zum Ansehen bitte auf den Link klicken.

Beitrag von Nina Bethscheider/Redaktion

1 vgl. Caroline Cox: „Wigs.“, in: A-Z of Fashion. URL: http://www.bergfashionlibrary.com/view/bazf/bazf00640.xml?q=Hair%20Fashion&isfuzzy=n. (letzter Zugriff: 13.06.2014).
2 vgl. Nina Bolt: „Die Perücke als Statussymbol“, in: Haare. Eine Kulturgeschichte der wichtigsten Hauptsache der Welt. Bergisch Gladbach: Lübbe, 2001, S. 108.
3 vgl.Rolf Hurschmann: „Antike. Von den Anfängen bis um 500 n. Chr“, in: Maria Jedding-Gesterling; Georg Brutscher (Hg.): Die Frisur. Eine Kulturgeschichte der Haarmode von der Antike bis zur Gegenwart. München: Callwey Verlag, 1988, S. 14.
4 vgl. ebd., S 14.
5 vgl. ebd., S. 13,14.
6 vgl. Richard Corson: „Ancient Civilizations“, in: Fashion in Hair. The first five thousand years. 7. Auflage. London: Peter Owen, 1991, S.25.
7 vgl. Caroline Cox: „Wigs“, in: a.a.O., URL: http://www.bergfashionlibrary.com/view/bazf/ bazf00640.xml?q=Hair%20Fashion&isfuzzy=n. (letzter Zugriff: 13.06.2014).
8 vgl. Richard Corson: „Ancient Greek Times“, in: a.a.O., S. 55.
9 vgl. Richard Corson: „Ancient Roman Times“, in: a.a.O., S. 72.
10 vgl. Rolf Hurschmann: „Germanen und frühes Mittelalter. 1.-14. Jahrhundert n.Chr.“, in: a.a.O., S. 55;56.
11 vgl. Richard Corson: „The Middle Ages“, in: a.a.O., S. 106.
12 vgl. ebd., S. 106.
13 vgl. ebd., S. 215.
14 vgl. Max von Boehn: „17. Jahrhundert. Allongeperücke, Dreispitz, Filzhut, Spitzen, Schmuck“, in: Die Mode. Eine Kulturgeschichte vom Mittelalter bis zum Barock. München: Bruckmann Verlag, 1976, S. 314.
15 vgl. Richard Corson: „The Seventeenth Century“, in: a.a.O., S. 215.
16 vgl. Heike Lützenkirchen: „ ,Spieglein, Spieglein an der Wand…’ – Körper, Kleidung und Schmuck. Schönheit im Wandel der Zeit: Schminken und Frisieren im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts“, in: Brigitta Huse (Hg.): Von Kopf bis Fuss: ein Handbuch rund um Körper, Kleidung und Schmuck für die unterkulturelle Unterrichtspraxis. Band 4. Münster: Waxmann Verlag GmbH, 2004, S. 52-54.
17 vgl. Richard Corson: „The Seventeenth Century“, in: a.a.O., S. 215.
18 vgl. Caroline Cox: „Wigs“, in: a.a.O., URL: http://www.bergfashionlibrary.com/view/bazf/ bazf00640.xml?q=Hair%20Fashion&isfuzzy=n. (letzter Zugriff: 13.06.2014)
19 „Perücke.“, in: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache. URL: http://www.dwds.de/?qu=perücke. (Letzter Zugriff: 15.09.2014).
20 Maria Jedding-Gesterling (Hg.): „Barock (um 1620-1715)“, in: a.a.O., S.113.
21 vgl. Nina Bolt: „Die Perücke als Statussymbol. Das Haar am französischen Hof“, in: a.a.O., S. 117.
22 vgl. Nina Bolt: „Die Perücke als Statussymbol. Das Haar am französischen Hof“, in: a.a.O., S. 116.
23 Beatrice Hermanns: „Mode. Medien und Kommunikation“, in: historicum.net. URL: http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/2613/. (letzter Zugriff: 13.06.2013).
24 vgl. Richard Corson: „The Nineteenth Century“, in: a.a.O., S. 470.
25 vgl. ebd., S. 494.
26 vgl. Richard Corson: „The Twentieth Century“, in: a.a.O., S. 631.
27 vgl. ebd., S.630.
28 vgl. Georg Brutscher: „Das „junge“ 20. Jahrhundert“, in: a.a.O., S. 219.
29 vgl. Richard Corson: „The Twentieth Century“, in: a.a.O., S. 630.
30 Georg Brutscher: „Das „junge“ 20. Jahrhundert“, in: a.a.O., S. 219.
31 vgl. Kordula Küper: „Lange Wurzeln. Top Hair im Gespäch mit Alexandra Karentzos“, in: Top Hair International Fashion, Ausgabe 15/16. August 2012.
32 vgl. ebd.
33 vgl. ebd.

Literatur:
Max von Boehn: „Die Mode. Eine Kulturgeschichte vom Mittelalter bis zum Barock.“ München: Bruckmann Verlag, 1976. Nina Bolt: „Haare. Eine Kulturgeschichte der wichtigsten Hauptsache der Welt.“ Bergisch Gladbach: Lübbe, 2001. Richard Corson: „Fashion in Hair. The first five thousand years.“ 7. Auflage. London: Peter Owen, 1991. Rolf Hurschmann: „Die Frisur. Eine Kulturgeschichte der Haarmode von der Antike bis zur Gegenwart.“ München: Callwey Verlag, 1988. Brigitta Huse (Hg.): „Kopf bis Fuss: ein Handbuch rund um Körper, Kleidung und Schmuck für die unterkulturelle Unterrichtspraxis.“ Band 4. Münster: Waxmann Verlag GmbH, 2004 Maria Jedding-Gesterling; Georg Brutscher (Hg.): „Die Frisur. Eine Kulturgeschichte der Haarmode von der Antike bis zur Gegenwart.“ München: Callwey Verlag, 1988. Kordula Küper: „Top Hair International Fashion.“ Ausgabe 15/16. August 2012.

Internetquellen:
„Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache.“ URL: http://www.dwds.de/?qu=perücke. (Letzter Zugriff: 15.09.2014). Beatrice Hermanns: „Mode. Medien und Kommunikation“, in: historicum.net. URL: http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/2613/. (letzter Zugriff: 13.06.2013). Caroline Cox: „A-Z of Fashion.“ URL: http://www.bergfashionlibrary.com/view/bazf/bazf00640.xml?q=Hair%20Fashion&isfuzzy=n. (letzter Zugriff: 13.06.2014).

Bildquellen:
Abb. 1: Ausschnitt einer geknüpften Perücke von Eva Schneider; eigen erstellte Fotografie
Abb. 2: Haartresse geknüpft von Eva Schneider; eigen erstellte Fotografie

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